Gewächshaus-Kaufen.Info Tipps & Ratgeber

Tipps zum Gewächshaus kaufen

Gewächshaus test Tipps RatgeberEin Gewächshaus kaufen ist heutzutage kein Problem mehr. Es gibt sie in jedem Bau- und Gärtnermarkt. Zudem bietet es jedem Hobby-Gärtner zahlreiche Vorteile. Es gibt sie in allerlei Größen und Formen und inzwischen auch für den Balkon. Gewächshäuser bieten die Möglichkeit, das ganze Jahr über Obst und Gemüse anzubauen oder Blumen aufzuziehen. Vor allem bei dem Obst- und Gemüseanbau sollte man ein eigenes Gewächshaus kaufen, denn hier lohnt es sich besonders. Man sollte für die Aussaat darauf achten, dass man gebeiztes Saatgut verwendet, denn dieses eignet sich besonders gut für den Anbau unter Glas.

Zudem ist es ratsam, die Preise der verschiedenen Gewächshäuser zu vergleichen. Dabei spielt das Internet eine große Rolle, denn z. B. Auch bei Amazon.de kann man ein Gewächshaus kaufen. Die Auswahl ist außerdem wesentlich größer. Wer ein Gewächshaus kaufen möchte, muss sich auch vorher überlegen, wie man es nach Hause transportiert. Wenn man im Internet ein Gewächshaus kaufen möchte, wird es in der Regel bis nach Hause geliefert.

Allgemeine Tipps zum Anbau von Obst und Gemüse im Gewächshaus – Ratgeber

Zuerst sollte man sich überlegen, wofür man ein Gewächshaus kaufen möchte. Gerade bei speziellen Pflanzen, aus sehr warmen Regionen, muss man ein besonderes Gewächshaus kaufen, ein sogenanntes Warmhaus, welches die Temperatur konstant zwischen 18 und 25 Grad hält. Es herrscht ein tropisches Klima und muss regelmäßig gelüftet werden. Je nach Pflanze wird weiteres Zubehör benötigt, wie zum Beispiel Beleuchtung, Lüftung oder eine Sprühnebelanlage. Bei Tomaten, Paprika, Auberginen oder Gurken sollte man ein solches Gewächshaus kaufen.

Ein Kalthaus hingegen wird vor allem im Frühjahr genutzt. Die Temperaturen liegen im Kalthaus hier meistens zwischen 5 und 12 Grad und es muss nicht zusätzlich geheizt werden. Man sollte dieses Gewächshaus kaufen, wenn man die Möglichkeit hat, die aufgezogenen Pflanzen, in den wärmeren Monaten, in den eigenen Garten umzusetzen. Außerdem können Pflanzen in einem solchen Kalthaus hervorragend im Winter aufbewahrt werden, da es vor Frost und schlechtem Wetter schützt.

Die dritte Variante ist das beheizte Gewächshaus. Man sollte dieses Gewächshaus kaufen, wenn es das ganze Jahr genutzt wird. Die Temperaturen liegen im beheizten Gewächshaus zwischen 12 und 18 Grad. Es eignet sich besonders gut, um Gemüse aufzuziehen und die Pflanzen anschließend in den Garten umzusetzen. Salate, Gurken und Tomaten wachsen hier ziemlich schnell heran. Aber auch Schattengewächse können in diesem Gewächshaus untergebracht werden, da sie vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Im Winter kann man in diesem Gewächshaus Kübelpflanzen unterbringen. Auch Obst, wie Äpfel und Birnen, lassen sich hier in offenen Pflanzsäcken hervorragend überwintern.

Alle Pflanzen benötigen im Gewächshaus mehr Wasser als im Garten. Möchte man nicht jeden Tag gießen, sollte man eine geeignete Bewässerungsanlage zum Gewächshaus kaufen. Um das Wachstum weiter zu beeinflussen, kann man spezielle Lampen für die optimale Versorgung mit Licht für das Gewächshaus kaufen.
Die Größe des Gewächshauses hängt zum einen davon ab, welche Pflanzen man anbauen will. Als Faustregel gilt hier: Die Pflanzen sollten weder Wände, noch die Decke des Gewächshauses berühren. Aber auch der Platz, den man zur Verfügung hat, ist wichtig. Hat man keinen Garten und möchte doch Gemüse- oder Obstpflanzen aufziehen, kann man ein Mini Gewächshaus kaufen. Dieses ist aus Kunststoff und passt auf jede Fensterbank.

Es ist wichtig, regelmäßig den Boden zu kontrollieren. Bei vollständigen Verzicht auf chemische Dünger, ist ein Wechsel der Erde nur selten nötig. Allerdings stehen die Pflanzen hier auf engem Raum zusammen, sodass sie immer wieder auf Schädlinge und Krankheiten untersucht werden sollten, da sich diese sonst rasant verbreiten können. In einem Krankheitsfall sollte der Boden mindestens 30 cm tief erneuert werden. Außerdem sollte man nicht gänzlich auf Dünger verzichten. Als Alternative eignet sich hier Kompost. Denn Pflanzen im Gewächshaus wachsen schneller und nutzen den Boden schneller ab.

Natürlich ist es meistens mit hohen Kosten verbunden, wenn man ein Gewächshaus kaufen will. Es gibt die Möglichkeit, den Bau eines Gewächshauses selbst zu planen. Ist aufwendiger, spart aber Geld. Hier muss man lediglich die benötigten Materialien für das Gewächshaus kaufen. Auch die Standortwahl ermöglicht es, Kosten einzusparen. Möchte man ein ungeheiztes Gewächshaus kaufen, sollte es in Nord-Süd-Ausrichtung stehen.

Ein ganzjährig genutztes Gewächshaus hingegen sollte Richtung Ost-West stehen. So kann man das eher geringere Lichtangebot auch im Herbst und Winter voll ausnutzen. Freie und zugige Stellen im Garten sollte man hingegen meiden. An solchen Stellen ist der Frost oft stärker ausgeprägt, was dazu führt, dass das Gewächshaus mehr geheizt werden muss.

Um den Energiebedarf des Gewächshauses zu senken, eignet sich ein sogenanntes Anlehngewächshaus. Dieses wird an der Südseite des Hauses angebracht. So ist eine Seite des Gewächshauses geschützt und die abgegebene Energie des Hauses wird optimal genutzt. Plant man den Anbau von Pflanzen in der Zukunft zu erweitern, sollte man ein Satteldach – Gewächshaus kaufen. Diese lassen sich später problemlos durch Anbauten erweitern, was den Kauf eines weiteren Gewächshauses überflüssig macht. Wem das Aussehen des Gewächshauses egal ist und man es nur zur Aufzucht nutzen will, der sollte ein Folien- Gewächshaus kaufen. Diese sind einfach aufgebaut und kostengünstig.

Das Material spielt weiterhin eine wichtige Rolle. Holz isoliert wesentlich besser, als Aluminium. Dadurch senken sich die Unterhaltskosten des Gewächshauses, denn Kälte dringt schlechter ein und Wärme schlechter aus. Allerdings muss man auf die Qualität des Holzes achten und sehen, ob es sehr gut verarbeitet ist. Zusätzlich kann man im Winter Luftpolsterfolie anbringen, welche sehr gut isoliert. Die Isolation von unten spielt vor allem bei Gewächshäusern eine Rolle, die auch im Winter genutzt werden. Ziegel und Beton schützen die Pflanzen im Winter von unten am besten vor Kälte.

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Gewächshaus – Ratgeber- Die 10 besten Tipps für den Anbau von Tomaten

Die Witterung macht Tomaten im Freien am meisten zu schaffen. Daher sollte man ein Gewächshaus kaufen, wenn man die Anzucht von Tomaten anstrebt.

1. Die Vorbereitung des Gewächshauses

Man sollte ein Gewächshaus kaufen, welches aus einem lichtdurchlässigen Material besteht, zum Beispiel aus Kunststoff oder Glas. Außerdem sollte man beim Gewächshaus kaufen dabei achten, dass es beheizbar ist, bzw. eine zusätzliche Heizung genutzt werden kann. Denn nur so kann man den Anbauzeitraum der Pflanzen verlängern und die Tomaten ausreichen vor verspätetem Frost schützen.
Allerdings sollte man im Hochsommer darauf achten, dass man eine Schattierung im Gewächshaus nutzt, damit die Temperaturen nicht zu hoch steigen. Der Gewächshausboden sollte tief und gut gedüngt sein. So sollte man vor der Pflanzung sollte man 3 Liter Dünger pro Quadratmeter auf den Boden geben. Außerdem sollte man vor der Pflanzung Drähte am Gewächshausdach spannen, wenn man die Pflanzen später mit Schnüren aufleiten will.

2. Die geeignetsten Sorten

Um den Platz im Gewächshaus optimal ausnutzen zu können, sollte man sogenannte Stabtomaten für das Gewächshaus kaufen. Diese wachsen nach oben und werden mithilfe von Schnüren, Pfählen oder Tomatenspiralstäben aufgeleitet. Wer zudem aus eigenen geernteten Tomaten Samen gewinnen will, sollte darauf achten, dass die Sorte samenfest ist und von sich selbst befruchtet wird. Bei Hybriden (Kreuzungen) besteht die Gefahr, dass sie sich im nächsten Jahr in verschiedene Nachkommen aufspalten.
Am besten eignen sich folgende Sorten: „Berner Rose“, „Pannovy“, „Tigerella“, „Dolcevita“, „Yellow Pearshaped“ und „San Marzano“.

3. Veredelte Sorten

Wie schon bei den Gurken gibt es auch bei Tomaten veredelte Sorten. Die Veredelung findet während der Jungpflanzenanzucht statt. Eine Edelsorte wird dabei auf eine resistente Unterlagensorte gepfropft. Die veredelten Sorten sind wesentlich widerstandsfähiger und wachsen schneller und höher als die normalen Sorten. Veredelte Tomatensorten bekommt man beim Gärtner oder im Fachhandel. Man kann sich aber auch selbst an der Veredelung versuchen, denn im Fachhandel gibt es Veredelungssets für Tomaten.

4. Die richtige Pflanzung der Tomaten im Gewächshaus

Zuerst einmal sollte man nur die gesunden und kräftigen Tomatenpflanzen ins Gewächshaus pflanzen. Die ersten Blütentrauben sollten sich auch schon zeigen. Man sollte maximal drei Tomatenpflanzen pro Quadratmeter einpflanzen. Direkt nach der Pflanzung sollte bereits gedüngt werden, zum Beispiel mit 150 g Kalimagnesia und 70 g Hornspäne.
Ist es draußen bereits sehr sonnig, sollte man Sonnenschutz für das Gewächshaus kaufen. In diesem Stadium sind die Pflanzen noch empfindlich. Sind sie richtig angewachsen, ist dies nicht mehr nötig. Um den Platz zwischen den Tomatenpflanzen optimal nutzen zu können, eignen sich Ringelblumen oder Tagetes. Diese sehen zum einen schön aus und halten zudem noch Bodenschädlinge ab.

5. Frische Luft für die Tomaten

Bitte achten Sie auf niedrige Luftfeuchtigkeit. Indem man reichlich lüftet, sorgt man dafür, dass sie im Pflanzenbestand nicht zu hoch steigt. Zu hohe Luftfeuchtigkeit führt zu Taubildung und das wiederum fördert Pilzkrankheiten an den Pflanzen. Man sollte ein Gewächshaus kaufen, welches automatische Fensteröffner besitzt, denn diese erleichtern das Lüften ungemein. Sie schließen und öffnen die Fenster automatisch und zuverlässig, ganz ohne Strom. Tomaten sollten im Gegensatz zu den Gurken, eher an einem kühleren Platz im Gewächshaus stehen.

6. Befruchtung der Tomaten

Wenn es draußen noch etwas kühler ist, muss man bei der Befruchtung der Tomatenpflanzen etwas nachhelfen. Gerade dann, wenn das Gewächshaus über einen längeren Zeitraum hinweg nicht gelüftet wird. Spätestens nach zwei Tagen sollte man am späten Vormittag die Pflanzen bzw. die Blütentrauben vorsichtig rütteln. Das sorgt dafür, dass die Pollen auf die Narbe gelangen und befruchtet werden.

7. Bewässerung und Düngung

Die Düngung und Bewässerung von Tomatenpflanzen hängt sehr von der Sorte ab. Auch die Anbauweise, die Witterung und der Boden spielen dabei eine Rolle. Man sollte seine Pflanzen beobachten und den optimalen Bedarf selbst ermittelt. Bei Tomaten sollte man eine automatische Bewässerung für das Gewächshaus kaufen. Dieses bewässert die Pflanzen mithilfe eines Feuchtefühlers. Den Nährstoffbedarf der Tomaten erkennt man vor allem an ihren Blättern. Sind die neuen Blätter der Pflanze blasser, dann lässt das darauf schließen, dass die Pflanze mehr Nährstoffe benötigt. Allerdings sollte man andere Ursachen, wie Krankheiten, Staunässe oder Kälte vorher ausschließen können.

8. Aufleiten und Ausgeizen

Tomaten kann man im Gewächshaus „erziehen“. Sie werden so geleitet, dass sie den Platz optimal ausnutzen. So werden jede Woche die Seitentriebe entfernt, sodass die Pflanzen mit einem Trieb nach oben wachsen und dabei ein gutes Verhältnis zwischen Früchten und Blättern bilden. Die Tomaten können sich allerdings nicht selbst tragen. Das heißt, man muss sie mittels Schnüren und Spiralstäben nach oben leiten. Bei Schnüren eignen sich Kunststoff und Sisal als Materialien am besten. Diese Schnüre werden an Drähten befestigt, die man bereits vor der Pflanzung am Dach des Gewächshauses befestigt hat. Sie sollten am unteren Ende eine Schlaufe besitzen, die sich nicht zuzieht. Diese Schlaufe befestigt man dann am Stängel der angewachsenen Pflanze. Anschließend muss die Pflanze jede Woche behutsam um die Schnur gedreht werden.

9. Die Gesundheit der Tomaten

Pilzkrankheiten kann man im Gewächshaus mit ausreichender Belüftung vorbeugen. Allerdings können Schädlinge, wie die weiße Fliege oder Blattläuse, eindringen. Man sollte die Pflanzen, speziell die Blattunterseiten, regelmäßig kontrollieren, denn wenn man den Befall frühzeitig erkennt, kann man ihn am einfachsten wieder bekämpfen. Die Bekämpfung sollte möglichst mit umweltverträglichen Pflanzenschutzmittel erfolgen.

10. Die Ernte

Tomaten sollten reif geerntet werden. Man erkennt erntereife Tomaten daran, wenn sie sich durch Drücken am sogenannten „Sollbruchknick“ leicht abnehmen lassen.

Die 10 besten Tipps für den Anbau von Gurken im Gewächshaus – Ratgeber

Gurken sind eine der beliebtesten Gemüsepflanzen hierzulande. Gerade Anfänger im Bereich der Gärtnerei werden sich an den Gurkenpflanzen erfreuen, wenn sie sich ein Gewächshaus kaufen. Da sie Wärme lieben, sind sie besonders gut für den Anbau oder die Aufzucht im Gewächshaus geeignet.

1. Die richtige Vorbereitung des Gewächshauses

Gurken mögen es warm, daher sollte man ein Gewächshaus kaufen, in dem man die Temperatur regeln kann. Alternativ kann man auch nachträglich eine Heizung einbauen. So ist es möglich, Gurkenpflanzen bereits Ende April ins Gewächshaus zu pflanzen. Denn Nachts können die Temperaturen zu niedrig werden. Gurken benötigen Temperaturen ab 12 Grad aufwärts. Um die Heizkosten nicht unnötig in die Höhe zu treiben, kann man das Gewächshaus mit Luftpolsterfolie isolieren. Möchte man auf eine Heizung verzichten, sollte man die Gurken nicht vor Mitte Mai ins Gewächshaus pflanzen.
Obwohl Gurken die Wärme lieben, sollte man darauf achten, dass sie im Hochsommer schattig stehen und nicht den direkten Sonnenstrahlen ausgesetzt sind. Es ist hilfreich, Drähte unter dem Dach des Gewächshauses vor der Pflanzung zu spannen. Diese dienen dann dazu, Schattierungsgewebe anzubringen oder helfen beim Aufleiten der Gurken. Auch den Boden kann man schon vor der Pflanzung vorbereiten. Um den optimalen Humusgehalt für die Gurken zu gewährleisten, sollten 3 bis 5 Liter Kompost pro Quadratmeter verteilt werden.

2. Diese Gurkensorten eignen sich besonders

 Charakteristisch für geeignete Gewächshausgurken sind die, die Wärme benötigen. Es gibt bestimmte Arten, die im Gewächshaus hervorragend heranwachsen. Beispielsweise die beiden Schlangengurkenarten „Helena“ und „Fitness F1-Hybride“. Ebenso geeignet ist die Minigurke „Picolino F1-Hybride“. Diese drei Sorten sind reine weibliche Sorten, das heißt, sie bilden die Früchte ohne Befruchtung und daher auch ohne Samen.
Sollte man ein Gewächshaus kaufen, welches nicht beheizt wird oder beheizt werden kann, kann man die Freilandsorte „Tanja“ anpflanzen. Diese Art ist eine gemischt blühende Landgurke. Es eignen sich aber auch veredelte Gurkensorten. Diese gibt es als Jungpflanzen zu kaufen.

3. Veredelte Gurkensorten

Veredelte Gurkensorten zeichnen sich dadurch aus, dass sie widerstandsfähiger sind als normale Gurkensorten. Sie sind resistenter gegenüber Kälte, Bakterienkrankheiten und Pilzkrankheiten, wie beispielsweise die Gurkenwelke. Man kann für diese Sorten ein nicht beheiztes Gewächshaus kaufen.
Gurken werden während der Jungpflanzenanzucht veredelt. Hierbei wird die Edelsorte auf eine unempfindliche Unterlage gesetzt. Als Unterlage dient hier der Feigenblattkürbis. Diese veredelten Sorten bekommt man beim Gärtner oder im Gartenfachhandel. Wer gerne experimentiert oder sehr erfahren ist, und die Jungpflanzen selbst zieht, kann die Veredelung auch selbst durchführen. Hierfür gibt es Veredelungssets im Fachhandel zu kaufen.

4. Die richtige Pflanzung der Gurken im Gewächshaus

Idealerweise haben die Gurken bei der Pflanzung bereits eine Höhe von 20 cm und mehr. Man sollte darauf achten, dass nur die besten Jungpflanzen in das Gewächshaus angebaut werden. Wichtig ist, dass die Gurkenpflanzen den wärmsten Platz innerhalb des Gewächshauses erhalten. Dort werden sie in der Mitte des Beetes entweder im Abstand von 50 cm zueinander in einer Reihe oder ein bis zwei Pflanzen pro Quadratmeter gepflanzt. Um den Pflanzen optimale Bodenbedingungen zu gewährleisten, werden pro Quadratmeter 60 g Hornmehl und 100 g Kalimagnesia verteilt. Den Platz zwischen den Gurkenpflanzen muss man nicht ungenutzt lassen. Salate eignen sich hervorragend dafür. Allerdings muss man dabei beachten, dass jede Unterpflanzung beim düngen und gießen berücksichtigt werden muss.

5. Optimale Temperatur im Wurzelbereich

Gurken gedeihen am besten, wenn sie warme Füße haben. Dabei hilft schwarze Mulchfolie auf dem Boden. Man sollte darauf achten, dass die Folie Löcher oder Schlitze hat, damit man über die Folie gießen und ein Luftaustausch mit dem Boden stattfinden kann. Die Folie sollte man direkt mit dem Gewächshaus kaufen.

6. Aufleitung und Pflege von Gurken im Gewächshaus

Hier kommt das bereits erwähnte, unter dem Gewächshausdach gespannte Draht zur Anwendung. In diesem Abschnitt wird deutlich, warum man ein Gewächshaus kaufen sollte, in welchem man sich relativ gut bewegen kann.
An diesem Draht werden Schnüre befestigt, die zu den Gurkenpflanzen herunter gelassen werden. Mittels einer Schlaufe werden die Gurkenpflanzen unterhalb der Keimblätter an den Schnüren befestigt. Nun muss man einmal wöchentlich die Gurken vorsichtig um die Schnur drehen. Erreicht die Gurkenpflanze das Dach des Gewächshauses, kappt man ihre Spitze. Man sollte am Haupttrieb der Pflanze nicht mehr als sechs Gurken lassen. Die unterste Gurke sollte sich dabei über dem Boden mit einem Abstand von mindestens 60 cm befinden. Die Seitentriebe sollten bis zu dieser Höhe entfernt. Alle anderen Seitentriebe sollten gekürzt werden und maximal zwei Fruchtansätze behalten.

7. Das Klima im Gewächshaus

Gurken sind für den Gewächshausanbau bestens geeignet, denn sie mögen es warm. Sie sind auch dankbar, wenn sie zusätzlich geschützt sind. Beides ist in einem Gewächshaus gegeben. Die optimalen Temperaturen liegen dabei zwischen20 und 25 Grad. Hierbei ist es wichtig, dass die Luftfeuchtigkeit nicht zu hoch ist. Sollte die Temperatur sinken, würde sich auf den Blättern der Pflanze Tau bilden. Daraus entstehen Pilzkrankheiten. Ein regelmäßiger Luftaustausch sollte gegeben sein.

8. Bewässerung und Dünger

Gurkenpflanzen benötigen viel Wasser, allerdings sollte man Staunässe vermeiden. Das könnte zur Folge haben, dass junge Früchte deformiert werden oder gar absterben. Beim Düngen sollte man stets auf organischen Dünger zurück greifen, denn Gurken sind empfindlich gegenüber Salz, Kalk und Chlor. Nährstoffmangel erkennt man bei der Gurkenpflanze anhand von neuen, helleren Blättern oder Wachstumsstockungen.

9. Die gesunde Erhaltung der Gurken

Veredelte Sorten sind automatisch resistenter gegen Krankheiten. Auch die Reduzierung der Luftfeuchtigkeit beugt Krankheiten vor. Gurken im Gewächshaus sind anfällig für Schädlinge, wie beispielsweise Blattläuse, Spinnmilben und Thripse. Man sollte daher die Unterseite der Blätter regelmäßig kontrollieren. Nur bei frühzeitiger Entdeckung von Schädlingen, kann man diese mit umweltverträglichen Pflanzenschutzmitteln bekämpfen.

10. Ernte und Lagerung

 Ob eine Gurke reif ist, erkennt man an der Schale. Erst wenn diese glatt ist, kann man die Gurke ernten. Bei der Ernte sollte der Stiel oberhalb der Frucht durchgeschnitten werden. Die Lagerung der Gurken erfolgt am besten bei 13 Grad.